Startschuss-Treffen: So wars…

Wir vier kommen an und beginnen uns in dem Raum einzurichten, den wir beim Vorbereitungstreffen nur kurz angeschaut hatten.
stellen Getränke und Kekse, platzieren Dekoration, Mailing-Liste, Kasse und den ganzen anderen Papierkram; Stefan bastelt an der Musikanlage, ich platziere die Wegweis-Schilder im Gebäude. Nachdem alles früher fertig ist als geplant, nehmen wir uns noch einmal einen kurzen Moment um selbst anzukommen und den Raum ein bisschen einzutanzen.

Nach und nach trudeln dann immer mehr Menschen ein, es gibt schöne Überraschungen, Wiedersehen von Bekannten aus unterschiedlichsten Zusammenhängen und bisher unbekannte Verbindungen zwischen den Menschen. Am Ende sind es 41 Teilnehmer, weit weit mehr als wir erwartet hatten.

Dann dreht Stefan die Musik auf und er überrascht uns mit einer Tanzsequenz zu Beginn, zum Ankommen im Raum und zum Abschütteln des Alltags. Es ist spannend die unterschiedlichsten Bewegungen zu beobachten und zu spüren wie alle wach und voller Energie sind…

Stefan eröffnend mit ein paar salbungsvollen Worten zu: „Warum machen wir das, wie stellen wir uns den Raum vor, etc.“ und dann starten wir auch gleich ein eine laaaange Vorstellungsrunde.

Während der Vorstellungsrunde greife ich mir die Themen ab und versuche sie sinnvollen Einheiten zusammenzubringen. Passt – zu?
Es ist nicht immer einfach, die vielen Ansätze des Gesagten herunter zu brechen, aber am Ende steht eine Themenliste für die folgenden Gesprächskreise (wird noch nachgetragen)

Parallel sammelt Jess die Karten mit dem jeweiligen Beziehungsstatus um bastelt sie an der Wand zusammen zu einer spannenden Collage (verheirate (glücklich!) – er poly sie nicht mehr – 2 Beziehungen – V mit vielen Herzchen – offene polyamore Beziehung – w mit zwei m – 3-6 Partner (Schlaraffenland).

Während der Runde gefällt mir die Selbstdefinition eines Teilnehmer’s als „Freitänzer“ besonders gut, ein anderer Teilnehmer verhaspelt sich beim Namen seiner Partnerin, was für allgemeine Erheiterung sorgt.

In den folgenden Minuten habe dann alle die Chance sich kurz auszuruhen, miteinander zu sprechen, was zu knabbern und zu trinken, nur ich nicht 🙂 . Denn ich bin damit beschäftigt die gesammelten Themen abzuschreiben und über Nummern im Raum zu verteilen, damit sich dann alle an ihrem jeweiligen Themen zu Gesprächskreisen zusammen zubinden und die folgende halbe Stunde ihre jeweiligen Themen zu diskutieren.

Nach der Gesprächsrunde kündigt Stefans Zimbel einen Moment der Stille an. Wir legen uns alle auf den Boden und haben einen Moment zu uns selbst zurück zu kommen. Nach und nach teilt einer nach dem anderen mit der Gruppe welche Gedanken, Gefühle und Erkenntnisse sich nach dem Gespräch in ihnen Bewegen. Gleichzeitig berühren und sich all unsere Körper, bilden ein kontaktfreudiges Netz aus Armen und Beinen, dass uns trägt als wir gemeinsam aufstehen. Erinnert mich irgendwie an Twister.

Dann lösen wir den offiziellen Teil des Abends aus und lassen die Veranstaltung langsam ausklingen. Einige verabschieden sich, andere klönen noch, einige spielen Fangen und Tanzen mit unserem Gruppenkind und außerdem wird aufgeräumt und eingepackt.

Um 22.30 machen wir dann den Raum zu, packen die Sachen ins Auto und fahren noch für einen kurzen Ausklang aufs Schulterblatt.
Wir sind echt überwältigt von dem Abend, ein super Startschuss, gute Gespräche und Begegnungen an diesem Abend, Programm-mäßig hat alles geklappt…. Wir freuen uns aufs nächste Mal.

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